| Elektronegativität | Dieser Text beschreibt Elektronegativität. Der untere Text beinhaltet die Elektronegativität Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Elektronegativität Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Elektronegativität fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Elektronegativität möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Elektronegativität Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Elektronegativität beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Elektronegativität. Fragen zu dem Thema Elektronegativität können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Elektronegativität Artikel
Die Elektronegativität ist ein relatives Maß für das Bestreben eines Atoms, in einem Molekül die Bindungselektronen an sich zu ziehen. Sie kann daher als Anhaltspunkt für die Polarität einer Bindung genommen werden: Je höher der Unterschied in der Elektronegativität der gebundenen Elemente, desto polarer ist die Bindung.
Es sind zwei Systeme zu dem Messen der Elektronegativität in Gebrauch: die Pauling-Skala und die Mulliken-Skala.
Die Allred-Rochow Skala wird selten benutzt.
| |
In der Mulliken-Skala (1934 von Robert S. Mulliken vorgeschlagen) wird die Elektronegativität als Mittelwert aus dem Ionisationspotential und der Elektronenanziehung (electron affinity) berechnet.
Diese Energie wird in Elektronenvolt angegeben.
|
| |
Die Pauling-Skala ist eine vielgenutzte, von Linus Pauling 1932 erstellte empirische Definition der Elektronegativität.
Sie beruht also weder auf Messwerten noch auf Modellberechnungen, und ist daher ca. qualitativ, und nicht quantitativ.
Das Element Fluor hat die höchste Elektronegativität, die willkürlich mit dem Zahlenwert "4,0" festgelegt wurde, und keine physikalische Dimension oder Einheit besitzt.
Die niedrigste Elektronegativität hat Francium mit "0,7".
Alle anderen Elemente liegen zwischen diesen beiden Werten.
Die Elemente der zweiten Periode der Periodensystems haben halbzahlige Werte:
|
| |
Die Elektronegativität ist für Elemente in der rechten oberen Ecke des Periodensystems am höchsten, und nimmt nach links und nach unten hin ab.
Bindungen zwischen Atomen mit einer Elektronegativitätsdifferenz von mehr als 2,2 sind allgemein Ionenbindungen, bei Differenzen zwischen 0,4 und 2,0 handelt es sich um polare kovalente Bindungen.
Bindungen mit einer Differenz unter 0,4 gelten als unpolare kovalente Bindungen.
|
Gründe der Regelmäßigkeiten | |
Die Anziehungskraft eines Atomkerns auf die Elektronen in einer Bindung hängt von drei Faktoren ab:
- der Anzahl der Protonen des Kerns (dadurch steigt die Elektronegativität innerhalb einer Periode von links nach rechts)
- der Entfernung der Elektronen vom Atomkern (darum sinkt die Elektronegativität in einer Gruppe von oben nach unten)
- der "Abschirmung" des Kerns durch weiter innen liegende Schalen.
|
|
| -> Atomradius nimmt ab
-> Ionisierungsenergie nimmt zu
-> Elektronegativität nimmt zu ->
|
| Gruppe
| 1 | 2
| 3
| 4 | 5
| 6
| 7 | 8
| 9
| 10 | 11
| 12
| 13 | 14
| 15
| 16 | 17
| 18
|
| Periode
|
|
| 1
| H 2,1
|
| He
|
| 2
| Li 1,0
| Be 1,5
|
| B 2,0
| C 2,5
| N 3,0
| O 3,5
| F 4,0
| Ne
|
| 3
| Na 0,9
| Mg 1,2
|
| Al 1,5
| Si 1,8
| P 2,1
| S 2,5
| Cl 3,0
| Ar
|
| 4
| K 0,8
| Ca 1,0
| Sc 1,3
| Ti 1,5
| V 1,6
| Cr 1,6
| Mn 1,5
| Fe 1,8
| Co 1,9
| Ni 1,8
| Cu 1,9
| Zn 1,6
| Ga 1,6
| Ge 1,8
| As 2,0
| Se 2,4
| Br 2,8
| Kr
|
| 5
| Rb 0,8
| Sr 1,0
| Y 1,2
| Zr 1,4
| Nb 1,6
| Mo 1,8
| Tc 1,9
| Ru 2,2
| Rh 2,2
| Pd 2,2
| Ag 1,9
| Cd 1,7
| In 1,7
| Sn 1,8
| Sb 1,9
| Te 2,1
| I 2,5
| Xe
|
| 6
| Cs 0,7
| Ba 0,9
| Lu
| Hf 1,3
| Ta 1,5
| W 1,7
| Re 1,9
| Os 2,2
| Ir 2,2
| Pt 2,2
| Au 2,4
| Hg 1,9
| Tl 1,8
| Pb 1,9
| Bi 1,9
| Po 2,0
| At 2,2
| Rn
|
| 7
| Fr 0,7
| Ra 0,9
| Lr
| Rf
| Db
| Sg
| Bh
| Hs
| Mt
| Ds
| Uuu
| Uub
| Uut
| Uuq
| Uup
| Uuh
| Uus
| Uuo
|
|
|
Pauling-Werte der Elektronegativität in dem Periodensystem der Elemente
|
Weiteres zu dem Artikel Elektronegativität | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Gruppe, N, Protonen, Werte | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Elektronegativität' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Elektronegativität Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Elektronegativität' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Elektronegativität' und 'Elektronegativität' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Elektronegativität' Beschreibung entsprechen.
|
|
|
· Diese Seite wurde bisher 3.045 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 08:10:07 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 00:45, 16. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|